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Analyse des Exports von Stein- und Braunkohlestrom

Diese Strommarktanalyse zeigt, dass die zu starre Fahrweise der Braunkohle- und Atomkraftwerke zu hohen Stromexportüberschüssen in Deutschland führt. Die Steinkohlekraftwerke werden zwar variabler betrieben, ihre Leistungsreduzierung reicht aber nicht aus, um bei hoher Windenergie- und PV-Einspeisung eine ausgeglichene Angebot-Nachfrage-Situation im Strommarkt zu erreichen. Dafür müsste auch die Leistung der Braunkohle- und Atomkraftwerke viel stärker an die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien angepasst werden.

In den letzten fünf Jahren haben sich die deutschen Stromexportüberschüsse fast verzehnfacht. Während sie 2011 nur bei 6,3 Terawattstunden (TWh) lagen, sind sie 2016 auf 53,7 TWh angestiegen. Das entspricht etwa der gesamten Stromerzeugung der fünf größten deutschen Atomkraftwerke im Jahr 2016.

Publiziert: 
Berlin,
August 2017
Sprache: 
Deutsch