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Auswirkungen EEG 2016

Kurzstudie zu Auswirkungen des Referentenentwurfs des EEG 2016 auf das Ausschreibungsvolumen der Windenergie an Land

Die Szenarioberechnungen in dieser Kurzstudie zeigen auf, dass bereits eine Deckelung der Erneuerbaren Energien auf 45 Prozent des Bruttostromverbrauchs – wie von der Bundesregierung angedacht – in 2025 zu einem sehr deutlichen Einbruch der Windenergie an Land führt und damit eine wichtig Klimaschutztechnologie stagniert und nicht weiter ausgebaut wird. Nach 2018 kann durch diese Begrenzung nur noch 1500 MW (brutto) pro Jahr installiert werden. Das ist weniger als halb so viel wie der Durchschnitt der letzten fünf Jahre und reicht nicht aus, um alle älteren Anlagen bis 2025 auszutauschen. Damit wird es schon in den 2020er Jahren zu einer Stagnation der Stromerzeugung aus Windenergie an Land kommen und das von der Bundesregierung selbst gesteckte Erneuerbaren-Ziel nicht erreicht.

Publiziert: 
Berlin,
April 2016
Sprache: 
Deutsch